Mittwoch, 20. Dezember 2017

Bad Bertrich in der Eifel

Seit 1815 preußisches Staatsbad, besitzt Bad Bertrich eine sehr seltene Glaubersalzquelle mit Natrium-Sulfat-Hydrogenkarbonat und exzessiv abführender Wirkung aufgrund einer kompetitiven Beeinflussung des Elektrolytehaushaltes. Heilanzeigen existieren für rheumatische und Gelenk­erkrankungen. Wer nicht von seiner Krankenkasse in eine der Kurkliniken einquartiert wird, dem steht v.a. die Vulkaneifel Therme offen (vulkaneifeltherme.de). Die Bausubstanz des Ortes stammt im wesentlichen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert; eines der ältesten Gebäude ist das ehemalige Kurfürstliche Badehaus von 1786. Der Ort ist außer­dem ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen. Auf der offiziellen Web­seite bad-bertrich.de findet man neben Veranstaltungs­hin­weisen und zahlreichen Informa­tionen zum Ort auch ein Zimmerbuchungssystem (der Gästebeitrag be­trägt € 2.20). Eine preiswerte Speisemöglichkeit bietet die Gastronomie des Thermalbades, kleinere Snacks die ED-Tankstelle, Kur­für­sten­straße (am Ortsausgang West). Im Ort befinden sich diverse WLAN-Hotspots, ein Hermes Paketshop mit Reise­ge­päckannahme (Kur­für­sten­straße 78) und ein Lebensmittelladen (Kurfürstenstr. 21). Die Anreise erfolgt gewöhnlich mit der Bahn bis Bullay an der Mosel und ab dort stündlich mit dem Linienbus 727 oder einem Taxi (02674 913 800). Mit dem Auto fährt man über die A48 bis Mehren, die B421 bis Hontheim und dann die L104/L103.

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